Gartenarbeit im Juli – Das steht an

Im Juli ist der Garten zwischen Wachstumsphasen. Entsprechend fällt meist etwas weniger Gartenarbeit an als in anderen Monaten. Dennoch habe ich dir eine Liste mit Aufgaben zusammengestellt, die deinen Rasen, Blumen und Beete fit halten. Zu deiner Hauptaufgabe bei der Gartenarbeit im Juli zählt jedoch: Genießen!

6 MIN 02 Jul
letzte Aktualisierung: 28 Mai 2023
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Um deine To-do-Liste etwas übersichtlicher zu gestalten, habe ich sie in 4 Bereiche eingeteilt: Rasenpflege, Blumen- und Heckpflege, Säen, Pflanzen und Ernten und letztendlich allgemeine Gartenpflege. So kannst du dir deine Gartenarbeit im Juli gezielt einplanen und die restlichen freien Stunden entspannen.

Rasenpflege

Als Rasendoktor lege ich den ersten Fokus natürlich auf die Pflege deines Grases. Dabei gibt es ein paar wichtige Punkte zu beachten, damit du deinen Rasen vor den Sommerwochen nicht schädigst.

Bei der Gartenarbeit im Juli ist es wichtig, den Wasserspeicher des Bodens regelmäßig aufzufüllen. So bleibt dein Rasen stark und wird die kommenden heißen Wochen wesentlich besser überstehen. Regelmäßigkeit ist dabei das A und O, damit die Wurzeln das Wasser besser verarbeiten können.

Nasser Rasen bei der Gartenarbeit im Juli.
Achte darauf, dass dein Rasen bei der Gartenarbeit im Juli niemals nass in praller Sonne steht. Das verbrennt die Halme. Bewässere ihn am besten früh morgens.

Auch die Länge der Halme spielt eine Rolle bei der Gartenarbeit im Juli. Lasse sie etwas länger stehen. So speichern die Halme mehr Wasser. Zeitgleich werfen sie mehr Schatten, was die Grasnarbe kühlt und die Wurzeln schützt. Beseitige beim Rasenmähen direkt Unkraut, damit es sich nicht über dem Rasen ausbreitet.

Bringe zudem einen langsam wirkenden Langzeitdünger aus. Der Langzeitdünger von MOOWY gibt über einen Zeitraum von 90 Tagen gleichmäßig alle wichtigen Nährstoffe ab, die der Rasen benötigt, um Dürre und heiße Tage besser zu überstehen.

Was du im Sommer nicht machen solltest:

  • den Rasen bei Hitze mähen
  • vertikutieren
  • lüften

Möchtest du Genaueres über die Rasenpflege im Sommer erfahren? Lies meine beiden Ratgeber:

Blumen- und Heckenpflege

Im Juli ist die erste Blütezeit der meisten deiner Gartenblumen vorbei. Deswegen heißt es bei der Gartenarbeit im Juli, alle verblühten Rosen, Stauden, Tulpen und andere einjährige Blüher zu stutzen. So beugst du vor, dass die Blumen ihre Samen abwerfen und sich somit selbst in deinem Garten im Juli vermehren – es sei denn, du hast nichts dagegen. Manche Blumen bereitest du so ebenfalls die zweite Blüte im Spätsommer vor.

Eine Gärtnerin stutzt ihren Rosenbusch bei der Gartenarbeit im Juli.
Achte bei der Gartenarbeit im Juli darauf, deine Pflanzen artgerecht zu trimmen.

Zusätzlich solltest du bei deinen Blumen

  • einen organischen Dünger ausbringen. So können sich die Blumen schon auf den Winter vorbereiten.
  • die Erde regelmäßig auflockern. Die heißeren Tage trocken die Erde schneller aus. So gelangt weniger Wasser zu den Wurzeln und die Blumen trocknen aus.
  • die Erde morgens gießen, bevor die Sonne zu stark scheint.
  • regelmäßig Unkraut entfernen. Das hält die Blumen gesund – und es sieht gepflegter aus.
  • alle langen und hohen Triebe stützen oder hochbinden.

Rasendoktor Louis rät:

„Topfpflanzen kannst du täglich gießen – vor allem bei großer Hitze. Wichtig ist, dass die Töpfe eine Drainage haben, damit überschüssiges Wasser ablaufen kann.“

Hast du Sträucher und Hecken im Garten? Zeit, diese bei der Gartenarbeit im Juli zu trimmen. Frühjahrsblüher sowie Sträucher, die bereits nach der Blüte sind wie Forsythie, Flieder, Jasmin, Weigelie solltest du jetzt zurückschneiden.

Für die Pflege von Koniferen, Eiben und Buchsbäumen habe ich bereits ausführliche Ratgeber verfasst.

Säen, Pflanzen und Ernten

Bei der Gartenarbeit im Juli wirst du nicht nur mit einem strahlenden Garten belohnt, sondern auch mit Leckereien aus deinen Beeten. Der Juli ist auch der perfekte Zeitpunkt, weitere Gemüse- und Früchtesorten auszusäen oder zu setzen.

Aussaat im Juli

Wenn du es liebst, deine Pflanzen von den Samen aus aufwachsen zu sehen, ist die Gartenarbeit im Juli perfekt für dich! Denn es gibt einige leckere Grünlinge, die du nun säen solltest.

Samen werden bei der Gartenarbeit im Juni gesät.
Achte bei der Gartenarbeit im Juli darauf, dass du den Samen bei der Aussaat genügend Platz zum Wachsen gibst.

Dazu zählen einige, die nur kurze Zeit zum Wachsen benötigen, wie

  • Gemüse: Buschbohnen, Chinakohl, Herbstrettich, Karotten, Lauchzwiebel, Radieschen, Spinat, Winterrettich
  • Kräuter: Basilikum, Bohnenkraut, Majoran, Petersilie, Winterheckenzwiebel
  • Salate: Eissalat, Endivie, Feldsalat, Portulak

Pflanzen setzen

Neben Samen kannst du im Gartencenter ebenfalls Pflanzen kaufen, die du nach Belieben in deine Beete einsetzen kannst. Mit der richtigen Pflege kannst du noch in diesem Jahr von ihnen ernten. Du kannst auch Blumen im Juli pflanzen: Narzissen.

  • Gemüse: Blumenkohl, Brokkoli, Chinakohl, Grünkohl, Kohlrabi, Lauch, Rosenkohl, Spitzkohl, Wirsing
  • Salat: Radicchio

Pflanzen ernten und pflegen

Die meisten Erdbeersorten erreichen im Juli bereits das Ende ihrer Erntezeit. Damit sie dich auch im nächsten Jahr wieder mit leckeren Naschereien belohnen, solltest du deine Erdbeeren weiterhin pflegen. Stutze Ausläufer und fleckige Blätter direkt bis zum gesunden Halm zurück. Ein organischer Dünger hilft der Pflanze ebenfalls, genügen Nährstoffe zu lagern.

Schütze Himbeeren vor der heißen Sommersonne, indem du sie mulchst. Das speichert Feuchtigkeit und schützt die Wurzeln.

Generelle Pflege von Früchten, Beeren, Gemüse und Kräutern:

  • Krankheiten und Schädlinge umgehend bekämpfen
  • schneide welke Blätter bis zum nächsten gesunden Trieb zurück
  • entferne untere Blätter, um Schimmel und Krautfäule vorzubeugen
  • stütze hochwachsende Triebe oder binde sie an
  • ernte Kräuter (nutze besonders heiße Tage, um die Kräuter in der Sonne zu trocknen und zu konservieren)
Ein Gärtner erntet Karotten bei der Gartenarbeit im Juli.
Knackige Karotten aus dem Garten schmecken einfach besser. Da lohnt sich die Gartenarbeit im Juli.

Früchte, Beeren, Gemüse und Kräuter, die du im Juli ernten kannst:

  • Früchte: Aprikosen, Erdbeeren, Heidelbeeren, Himbeeren, Johannisbeeren, Kirschen, Mirabellen, Sauerkirschen, Stachelbeeren
  • Gemüse: Blumenkohl, Brokkoli, Champignons, Chinakohl, Dicke Bohnen, Einlegegurken, Erbsen, Gurken, Karotten, Kartoffeln, Kohlrabi, Mangold, Paprika, Porree, Radieschen, Rettich, Rotkohl, Tomaten, Salatgurken, Stangenbohnen, Spitzkohl, Weißkohl, Wirsing, Zucchini, Zwiebeln
  • Salat: Eichblattsalat, Eisbergsalat, Kopfsalat, Lollo Rosso, Löwenzahn, Radicchio
  • Beeren: Johannisbeeren

Allgemeine Gartenpflege

Zuletzt gebe ich dir noch ein paar allgemeine Tipps, um deinen Garten in Schuss zu halten. So zahlt sich die Gartenarbeit im Juli so richtig aus und lässt dich mehr entspannen:

Hast du Wasserstellen wie Teiche oder Skulpturen im Garten? Behalte sie im Sommer im Auge und reinige sie regelmäßig. Die erhöhte Sonneneinstrahlung und steigenden Temperaturen regen Algenwuchs an. Das sieht unschön aus und ist besonders im Teich schlecht für die Bewohner. Schattenspender wie Sonnenschirme oder Seerosen schützen vor zu starken Sonnenstrahlen.

Ein Eichhörnchen trinkt von einer Schale.
Denke bei der Gartenarbeit im Juli auch an deine Gartenbewohner. Stelle verschiedene Wasserschälchen für Igel. Vögel und Eichhörnchen auf – idealerweise außer Reichweite von Katzen und anderen Raubtieren.

Stelle Gartenmöbel und andere Oberflächen, die du auf deinem Rasen ausgebaut hast, regelmäßig um. Das beugt Druckstellen vor, die du nach dem Sommer ansonsten sanieren musst.

Achte darauf, alle Pflanzen in deinem Garten im Juli regelmäßig zu gießen. Dabei ist nicht nur die Menge, sondern auch die Tageszeit wichtig. Vermeide stets die pralle Mittagssonne! Steht ein besonders heißer Tag an, lockere morgens die Erde deiner Beete und Blumen auf und gieße die anschließend. Somit sind sie bestens vor den kommenden heißen Stunden gewappnet.

Rasendoktor Louis rät:

„Im Sommer ist es allgemein besser, Pflanzen und besonders Gemüse morgens zu gießen. Bewässerst du abends, füllen sich die Stiele und Blätter mit Wasser. Schnecken und Co. freuen sich über den saftigen Snack und kommen in Scharen. Gießt du jedoch morgens, sind die Triebe abends etwas weniger befüllt – das kann Nascher dazu veranlassen, sich woanders nach einer einfachen Futterquelle umzusehen.“

Schichte beim Kompostieren immer wieder Äste und Stöckchen zwischen Grünschnitt und organische Abfälle. Das verbessert die Luftzirkulation und beugt Fäulnis vor.

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    2. B. Ich möchte meinen Rasen nachsäen.
  • Was trifft auf deinen Rasen am meisten zu?
    1. A. Mein Garten liegt im Schatten.
    2. B. Mein Rasen wird viel benutzt (z. B. durch spielende Kinder und Haustiere).
    3. C. Ich möchte einen Zierrasen.
    4. D. Ich möchte einen dichten und strapazierfähigen Rasen.
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