Die 10 besten Weihnachtsgeschenke für Hobbygärtner

#1 – 3-in-1 Gartenhocker

Einer meiner absoluten Lieblinge ist ein 3-in-1 Gartenhocker zum Gärtnern oder Werkeln. Ich nutze meinen zum Sitzen, wenn ich meinen Zaun streichen möchte. Und auch zum Unkrautjäten oder Blumen einpflanzen ist dieser Hocker ideal. Drehe ihn dazu einfach um und knie auf dem gepolsterten Kissen. Das entlastet Rücken und Knie und schont deinen Körper. Ideal an diesem Hocker ist das aufklappbare Fach, in dem du deine Gartenwerkzeuge ganz einfach verstauen und tragen kannst!

#2 – Wasserfeste Knieschoner

Alternativ zum Gartenhocker ist ein Kniekissen. Ich selbst habe mich durch einige Modelle durchprobiert und bin schlussendlich an einem ganz anderen Produkt hängengeblieben: Knieschonern! Obwohl sie den gleichen Effekt haben – nämlich deine Knie und Rücken beim Gärtnern zu entlasten – haben Kniekissen einen Nachteil: Du musst sie ständig nachrücken! Bei Knieschonern bist du da wesentlich freier. Du streifst sie einfach über deine Hose und fertig. Ich empfehle, Knieschoner mit Kunststoffeinsatz! Das macht die Schoner wasserfest und das Gärtnern wesentlich angenehmer.

#3 – Kerze mit Rasenduft

Im Winter vermissen Hobbygärtner die selige Gartenarbeit. Wenn du ihnen eine Freude machen willst, schenk ihnen eine Duftkerze, die nach frisch geschnittenem Rasen riecht. Die MOOWY Duftkerze duftet dabei nicht nur schön nach Frühling, sie sieht auch äußerst festlich aus. Bei Gartenfreunden bleibt dieses Geschenk bestimmt in Erinnerung. Immerhin haben die Gartenfreunde von MOOWY es für unsere Gartenfreunde überall in Europa entwickelt.

MOOWY Grass scented candle on a sidetable

#4 – Funk-Wetterstation

Als Rasenfanatiker kann ich nicht mehr ohne meine Funk-Wetterstation, die in meiner Küche steht. Das benutzerfreundliche Display zeigt mir alles an, was ich für meine Garten- und Rasenpflege wissen muss: Temperatur, Luftdruck, Luftfeuchtigkeit und Niederschlag. Das hilft mir, meinen Tag zu planen und meine Gartenarbeit besser abzustimmen. Egal ob Blumensetzen oder Rasenmähen, ein Blick auf die Wetterstation hilft mir, die aktuelle Lage zu bestimmen, ohne den Wetterbericht einzuschalten.

#5 – Handstreuer

Wusstest du, dass du einen Handstreuer zum Rasensähen oder Düngerverteilen auch zum Salzstreuen einsetzen kannst? Ich nutze meinen das ganze Jahr über und habe ihn immer griffbereit. Als Weihnachtsgeschenk ist so ein Handstreuer perfekt! Fülle Streusalz ein, sobald es draußen glatt wird, und verteile es über deine Einfahrt und anliegenden Gehweg. Beide sind im Nu gleichmäßig enteist und sicher für deine Familie und Passanten. Der Handstreuer von MOOWY hat einen großen Behälter und fünf verschiedene Stufen. So kannst du die zu verteilende Menge ganz genau einstellen.

Handheld Spreader for spraying lawn feed and grass seeds - product image 1

#6 – Gartenset für Einsteiger

Kennst du jemanden, der gerade erst in das Thema Garten- und Rasenpflege reinschnuppert und noch keine Werkzeuge hat? Dann ist dieses Set von AFAKE ein tolles Geschenk! Von kleinem Werkzeug für Sukkulenten bis hin zu Haken, Knieschutz und Tragetasche ist in diesem Set alles enthalten – und das für ein kleines Budget. Die Schaufel mit Zentimeteranzeige sowie die Buddelaufsätze für Handschuhe sind besonders nützlich.

#7 – Gewächshaus

Gartenliebhaber stehen im Spätherbst immer vor einer Frage: Wie überwintere ich meine empfindlichen Pflanzen und Blumen? Ein mobiles Gewächshaus ist da perfekt! Schnell aufgestellt schützt dieses Modell Pflanzen vor der Kälte. Es nimmt nicht viel Platz weg und ist ideal für den Garten oder sogar Balkon. Baue das Gewächshaus nach dem Winter wieder ab oder tausche die überwinterten Pflanzen gegen Tomaten aus. Sie freue sich über extra Wärme und wachsen im Frühling schneller heran.

#8 – Flexibler Gartenschlauch

Zur Rasen- und Gartenpflege gehört das nahezu tägliche Bewässern. Wer keine Gießkanne benutzen möchte oder keine Sprinkleranlage hat, greift auf den guten und bewährten Wasserschlauch zurück. Aber sind wir mal ehrlich: Er ist schwer, bleibt überall hängen und knickt schnell ein – das macht keinen Spaß. Ein flexibler Schlauch ist da ein echter Gamechanger! Der Flexischlauch von TRESKO ist superleicht, dehnt sich auf das dreifache seiner Länge aus und ist selbstaufrollend. Sehr empfehlenswert!

#9 – Rasentrimmer

Viele mähen ihren Rasen einmal wöchentlich von rechts nach links. Aber meistens nur dort, wo sie drankommen – der Rest wächst munter weiter. Das sieht mit der Zeit unschön aus. Ich lege Wert auf einen sauberen Abschluss meines Rasens, weswegen ein Trimmer in meinem Werkzeugschuppen nicht fehlen darf. So kann ich um Beete oder Gehwege gezielt arbeiten und jeden überstehenden Halm abtrennen. Dazu nutze ich gerne den Rasentrimmer von Gardena. Er ist leicht, klein und dennoch präzise genug, um selbst die schwierigsten Stellen zu erreichen. Mein Lieblingsmerkmal ist jedoch: Er ist akkubetrieben!

#10 – 2-in-1 Laubsauger und -bläser

Warum in zwei Geräte investieren, wenn man zwei Funktionen in einem haben kann? Ich bin von meinem 2-in-1 Laubsauger und -bläser absolut begeistert. Er erleichtert mir im Spätherbst und Winter die Gartenarbeit. Erst blase ich das Laub zusammen und sauge es dann in den praktischen Auffangsack ein, der sich leicht auf dem Kompost entleeren lässt. Kleiner Tipp: Ein fahrbares Modell macht die Arbeit noch ergonomischer und schneller.

Das sind meine aktuell 10 besten Weihnachtsgeschenke für Hobbygärtner. Ich hoffe, du konntest ein passendes Geschenk finden. Suchst du noch nach mehr Inspiration? In diesem Blogeintrag habe ich 10 weitere Geschenkideen aufgelistet.

Rasen Übersäen leicht gemacht

Warum ist Rasen Übersäen so wichtig?

Alles was wächst stirbt irgendwann ab. Beim Rasen ist das nicht anders und er dünnt mit der Zeit aus. Oftmals ist das allerdings ein schleichender Prozess, den du erst zu spät bemerkst. Denn sobald dein Rasen sich zurückbildet, übernehmen Klee und Moos die Oberhand. Da beide auch saftig grün wachsen können, wirkt deine Wiese nach wie vor gesund. Erst nach einer Weile stellst du fest, dass deine einst dichte Grasnarbe zu einem Filzteppich geworden ist, der die übriggebliebenen Grashalme nach und nach erstickt. Rasen Übersäen ist da die perfekte Vorbeugungsmaßnahme! So wachsen stets neue Grashalme nach, die die alten ersetzen und Unkraut erst gar keinen Platz zum Wachsen geben. Junger Rasen ist zudem resistenter gegen Krankheiten und ungewolltes Grün. Beim Übersäen sprechen wir nicht umsonst von einer Rasenverjüngung.

Der richtige Zeitpunkt zum Rasen Übersäen

Übersäen hilft also, deinen Rasen jung zu halten und die Grasnarbe zu verdichten. Das sind schon mal zwei Gründe, die du im Hinterkopf behalten solltest. Je nach Saison kannst du dir diese beiden Punkte beim Rasen Übersäen zu Nutze machen. Denn jede Jahreszeit bringt für dein Grün verschiedene Herausforderungen mit sich, die du beim Rasen Übersäen beachten solltest. Folgende Infos helfen dir, deinen Rasen richtig zu pflegen, zu düngen und zu übersäen.

Rasen keimt nach Übersaat

Übersäen im Frühling

Im Frühling erwacht der Rasen aus seinem Winterschlaf. Sobald die Temperaturen steigen, beginnt die erste Wachstumsphase des Jahres. Diesen Schub kannst du nutzen, um kahle Stellen mit frischen Samen aufzufüllen. Wenn du deinen Rasen im Spätherbst richtig gepflegt hast, sind bereits genügend Nährstoffe im Boden, die deinem Rasen einen Startschuss geben. Idealerweise hast du dein Grün zeitgleich gegen Moos und Unkraut gestärkt, sodass du im Frühling gleich mit der Übersaat beginnen kannst.

Ist dein Rasen jedoch nicht in Topform, gilt es zunächst, ungewolltes Grün zu entfernen und das Gras mit dem richtigen Dünger wieder aufzupeppen. Erst dann kannst du dich ans Rasen Übersäen machen. Es ist wichtig, mit der Nachsaat zu warten, bis die Bodentemperatur mindestens 10 Grad beträgt. Ansonsten keimen die Samen nicht und die kahlen Stellen bleiben, wie sie sind. Bringe Dünger aus, bevor der Sommer anbricht. Dann sollte dein Rasen eine gesunde und dichte Grasnarbe bilden und die heißen Sommermonate besser überstehen.

Übersäen im Spätsommer

Nach einem heißen und turbulenten Sommer ist dein Rasen gestresst und möchte sich erst mal erholen. Dünger und weitere Rasenpflege nimmt er dankend an, um seine Wurzeln zu stärken und Nährstoffe in die Halme zu pumpen. Wenn es nicht zu heiß ist und die Bodentemperatur die 25-Grad-Marke nicht übersteigt, kannst du auch im Spätsommer deinen Rasen übersäen. Halte jedoch den Wetterbericht im Auge, damit die Rasensamen nicht austrocknen. Bewässern ist im Spätsommer absolut essenziell!

Übersäen im Herbst

Nach der Saison ist vor der Saison – das ist dein Leitsatz für die Rasenpflege im Herbst. Dein Rasen hat sich vom Sommer erholt und freut sich nun über mildere Temperaturen und leichte Regenschauer. Der letzte Wachstumsschub – etwa Mitte Oktober – verdichtet noch einmal die Grasnarbe, damit die Halme die kalten Monate gut überwintern und Moos und Krankheiten widerstehen. Der Boden ist noch warm genug und unterstützt die Keimung. Übersäen ist da also ideal! Gepaart mit einem Universaldünger wachsen die jungen Halme schnell nach und sind bereit für den Winter. Rasen Übersäen im Herbst ist ebenfalls praktisch, wenn du das Wetter in die Rasenpflege mit einberechnest. Wenn du Glück hast, übernimmt der Herbstregen das mehrfache Bewässern deines Rasens.

Rasen Übersäen – Schritt-für-Schritt-Anleitung

1. Rasensamen wählen

Bevor du mit den Vorbereitungen zum Rasen Übersäen anfängst, solltest du deine Rasensamen aussuchen und bestellen. Wichtig dabei ist, hochwertige Samen auszuwählen. Minderwertige Produkte keimen superschnell und füllen dadurch die kahlen Stellen rasch auf. Doch so schnell der Zauber erstrahlt erlischt er auch. Das Gras stirbt nach spätestens einer Saison wieder ab. Unsere Rasenreparatur Nachsaat keimt in 7 bis 14 Tagen und wächst schnell zu einer gesunden und dichten Grasnarbe heran, an der du lange Freude hast.

2. Rasen mähen

Mähe deinen Rasen vorm Übersäen auf zwei bis drei Zentimeter herunter. Dadurch entfernst du einen Großteil des Altrasens und schaffst Platz für neue Gräser. Die jungen Halme können sich so schneller und dichter ausbreiten. Beim Übersäen landen die frisch verteilten Rasensamen auf kurzem Rasen einfacher auf dem Boden und können sich direkt mit der Erde verbinden. Andernfalls werden sie schnell zum Vogelsnack. Achte darauf, dass dein Rasen beim Mähen trocken ist, um die Halme nicht unnötig zu verletzen.

3. Boden verbessern

Bevor du deine Rasensamen verteilst, schau dir die kahlen Stellen etwas genauer an. Sickert das Wasser gleichmäßig ab oder bildet sich eine Pfütze? Im letzteren Fall ist der Boden zu hart und verdichtet; Rasen bevorzugt jedoch einen luftigen Boden. Zeit, den Boden aufzulockern. Das geht am einfachsten mit einem Lüfter mit Hohlzinken. Dieser stanzt etwa 10 Zentimeter tiefe Erdspieße aus dem Boden. Fülle die Fläche anschließend mit Sand auf fahre mit einer Harke darüber, bevor du die Samen ausbringst.

Sind Moos und Unkraut die Übeltäter deines kahlen Rasens? Dann pack den Vertikutierer aus und entferne Unkraut gleich an der Wurzel. Verteile anschließend etwas Sand, um Lücken aufzufüllen und den Boden aufzulockern. Achte ebenfalls darauf, dass dein Boden nach dem Vertikutieren schön flach ist, damit sich eine ebene Grasnarbe bilden kann.

4. Rasen Übersäen

Wenn du Schritt 1 bis 3 durchgegangen bist, die Bodentemperatur bei mindestens 10 Grad liegt und die Erde feucht ist (eine kleine Dusche genügt), ist dein Rasen bereit zum Übersäen. Berechne dazu zunächst die benötigte Menge. Zum Rasen Übersäen brauchst du 17 g/m². Teile die abgemessene Menge in zwei Hälften auf. Verteile die erste Hälfte gleichmäßig quer und die zweite längs über dem Rasen. Das geht am einfachsten mit einem praktischen Handstreuer.

5. Rasensamen andrücken

Sind die Samen erst mal verteilt, ist es wichtig, sie in direkten Kontakt mit der Erde zu bringen. So können sie sich gleich aufs Keimen vorbereiten. Fahre dazu zunächst sachte mit einer Harke über den Rasen. Rasensamen, die an vorhandenen Grashalmen kleben, werden so abgeschüttelt. Eine Walze übernimmt dann das Andrücken. Du brauchst dafür übrigens keine Elefantenkraft. Das Gewicht der Walze genügt, um die Samen in Bodenkontakt zu bringen.

6. Düngen

Für einen perfekten Start ins Grasdasein benötigt dein Rasen nun einen Dünger. Unser Rasen-Starterdünger gibt den Keimlingen genau die Nährstoffe, die sie zur Entwicklung gesunder Ausläufer brauchen. Dein bestehendes Gras freut sich nach dem Mähen und Walzen auch über eine kleine Belohnung. Frisch gestärkt strecken sich saftig grüne Halme in alle Richtungen. Dazu benötigst du 25 g/m². Gehe dabei wie beim Abmessen der Rasensamen vor und verteile den Dünger jeweils quer und längs über deinem Rasen.

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7. Bewässern

Gleich nach dem Düngen ist es wichtig, deinen Rasen zu wässern. Deine Rasensamen erhalten ihre erste Dusche und können mit dem Keimen beginnen. Halte deinen Rasen bis zur Keimung feucht, indem du ihn etwa viermal täglich wässerst. Ohne Wasser keimen die Samen nicht und dein Rasen bleibt kahl.
Doch das Bewässern hat noch mehrere Vorteile! Wenn du kein Düngergranulat verwendest, ist es essenziell, den Dünger direkt von den Grashalmen abzuspülen. Ansonsten verbrennt dein Rasen! Das Wasser aktiviert zudem den Dünger. Beim Absickern gelangt er direkt in den Boden. Die Wurzeln nehmen die Nährstoffe nach und nach auf und leiten sie in die Halme weiter. Sobald die ersten jungen Wurzeln wachsen, können sie direkt alle wichtigen Nährstoffe aus der Erde ziehen.

Rasen wässern mit Sprinkler

8. Warten

Die Arbeit ist getan – jetzt brauchen die Samen nur noch zu keimen und heranzuwachsen. Betrete deinen Rasen jetzt nicht mehr. Behalte ihn aber im Auge. Etwa 14 Tage nach der Keimung ist er reif für seinen ersten Schnitt. Spätestens einen Monat nach dem Rasen Übersäen ist das Gras etwa 10 Zentimeter lang. Kürze die Halme nie mehr als ein Drittel der Gesamtlänge. Nach dem ersten Mähen sollte das Gras also nicht kürzer als 6,5 Zentimeter sein. Warte vier bis fünf Tage und kürze ihn auf etwa 5 Zentimeter herunter. Danach genügt es, deinen Rasen wöchentlich zu mähen. Stelle sicher, dass das Messer deines Rasenmähers schön scharf ist, um die jungen Halme so schonungslos wie möglich zu trimmen.
Checkliste: Das brauchst du zum Rasen Übersäen

  • Rasenmäher
  • Rasensamen
  • Handstreuer
  • Harke
  • Walze
  • Gartenschlauch oder Sprinkler
  • Dünger
  • Sand (evtl.)
  • Geduld

Mit so viel Wissen gewappnet, wird beim Rasen Übersäen nichts schiefgehen. Dein Rasen freut sich über die extra jungen Halme. Zusammen bilden sie eine dichte und gesunde Grasnarbe und geben Unkraut und Moos keine Chance.

Möchtest du jetzt loslegen oder brauchst du mehr Infos?

Falls du Fragen hast oder mehr zum Thema Rasenpflege wissen möchtest, kannst du dich jederzeit per E-Mail an uns wenden. Wir helfen dir gerne weiter.

Schreib uns eine E-Mail an: hello@moowy.de

Wir freuen uns auf deine Nachricht!

Dein Rasen dankt dir fürs Lesen dieses Artikels! Und jetzt frohes Schaffen!

Rasenpflege im November

Mit der Rasenpflege im November kannst du noch ein paar Macken, die dein Rasen dieses Jahr gezeigt hat, ausbügeln und ihn winterfest machen. So startet er im Frühling putzmunter in die neue Saison – früher als der Rasen deines Nachbarn.

Blätter harken

So wunderschön die bunten Farbtupfer auf der Wiese auch sind – deinem Rasen tut die Blätterdecke alles andere als gut. Haben sich Blätter erstmal auf deinem Rasen gesammelt, verhindern sie, dass Luft und Licht durch die Grashalme zirkulieren. Feuchtigkeit staut sich an der Oberfläche, der Rasen erstickt und die Wurzeln faulen ab. Geschwächter Rasen setzt sich nur schwer gegen Krankheiten, Unkraut, Moos und Pilze durch. Deswegen ist es wichtig, ihnen erst gar keine Chance zu geben und deinen Rasen fit zu halten. Mit einem stabilen Laubrechen mit Teleskopstiel geht das Laubsammeln ratzfatz. Frisch gesäubert ist es auch einfacher, die nächsten Schritte anzuwenden.

laub fege im november

Kalk streuen für die Rasenpflege im November

Dein Rasen nutzt den Winter, um sich auszuruhen. Damit er bei diesem Nickerchen nicht von Unkraut, Moos und Krankheiten überrumpelt wird, solltest du ihm einen kleinen Boost geben, bevor die kalten Monate anbrechen. Rasenkalk ist da ideal und hat gleich einen doppelten Effekt. Erstens neutralisiert Kalk den Säuregehalt des Bodens. Moos und Unkraut fühlen sich auf saurem Boden besonders wohl. Verbesserst du den pH-Wert des Bodens, wird sich Moos erst gar nicht in deinem Rasen einnisten. Zweitens nimmt ein Boden mit einem pH-Wert von etwa 6,5 Nährwerte am besten auf. Streust du Kalk, entsäuert sich dein Boden und die Wurzeln können Dünger besser verarbeiten.

Rasen Düngen

Wenn der November deinen Rasen noch mit ein paar milden Tagen von über 10 Grad verwöhnt, nutze die Wärme zum Düngen! Unser Universal Rasendünger ist ideal, um deinen Rasen vor dem Wintereinbruch noch einmal mit allen wichtigen Nährstoffen, wie Kalium, zu versorgen. Bis die Temperaturen unter 5 Grad fallen hat dein Rasen noch genügend Zeit, seine Wurzeln zu stärken und seine Widerstandsfähigkeit gegen Krankheiten zu verbessern. So kommt er gut durch den Winter. Passe das Düngen mit dem nächsten Regenschauer ab. Das spart Wasser und Zeit.

Rasen noch einmal mähen

Wenn die Temperatur noch etwa 10 Grad beträgt, solltest du deinem Rasen einen letzten Schnitt verpassen. Kälter sollte es jedoch nicht sein, denn dann hat dein Rasen seine Wachstumsphase bereits abgeschlossen und erholt sich vom Rasenmähen nur schwer. Der Vorteil vom Rasenmähen im November ist, dass das wenige Sonnenlicht, das dein Rasen im November noch erhaschen kann, besser in den Halmen zirkuliert. Dadurch verdunstet die Feuchtigkeit schneller und der Rasen bleibt gesund. Achte beim Rasenmähen darauf, deinen Rasen nicht zu kurz zu trimmen. Die Halme sollten für den Winter etwa 5 Zentimeter lang sein. Ebenfalls ist es wichtig, dass dein Rasen trotz herbstlicher Feuchtigkeit beim Mähen nicht zu nass ist. Bevor du deinen Rasenmäher bis zur nächsten Saison einpackst, reinige ihn ordentlich mit einem Gartenschlauch und führe eine Wartung durch. Lass das Messer schärfen und wechsele, sofern notwendig, Öl, Luftfilter und die Zündkerze. Mehr erfährst du in meinem Artikel: Richtig Rasenmähen wie die Profis.

Rasen mahen im herbst mit einem rasenmaher

Lüften zur Rasenpflege im November

Der Herbst bringt viel Regen mit sich und hilft dir herauszufinden, ob dein Rasen locker genug ist. Sickert der Regen gleichmäßig ab, kannst du deine Füße entspannt hochlegen. Bilden sich allerdings hie und da Pfützen, ist die Erde verdichtet. Zeit also, den Lüfter auspacken und Löcher in den Boden zu stanzen. Das lockert den Boden schnell wieder auf und lässt Regen besser ablaufen.

Was du im November auf keinen Fall mehr tun solltest

Jegliche Herbizidanwendung sollte bis Mitte Oktober abgeschlossen sein, da bei fallenden Temperaturen die Wirkung des Produktes nachlässt. Ist es zu kalt, verschwendest du nicht nur Geld, sondern auch Zeit. Warte also lieber bis in den Frühling und lege Wert darauf, deinen Rasen mit dem richtigen Dünger noch einmal zu stärken. Ein absolutes No-Go (mit 5 Ausrufezeichen) ist das Vertikutieren oder Mulchen, beides gehört nicht zur Rasenpflege im November. Beides richtet zu viel Schaden an. Dein Rasen hat zu wenig Zeit und Wärme, um sich vor dem Winter zu erholen und zu stärken. Setze das also gleich als erste Aufgabe in deinen Rasenpflegekalender.

Der Ursprung von Unkraut im Rasen

Woher kommt Unkraut im Rasen?

Unerwünschte Pflanzen wachsen an bestimmten Stellen im Rasen, die nicht ausreichend oder nicht richtig gepflegt werden. Wenn die Gräser zu kurz gemäht wurden, nicht genug Nährstoffe im Boden stecken oder kahle Flecken den Rasen durchziehen, marschiert Unkraut ein. Die Pflanzen gelangen dabei auf unterschiedlichen Wegen in deinen Garten, zum Beispiel durch Vögel, den Wind oder Kompost.

„Wenn dein Rasen dicht und gesund wächst, hat Unkraut keine Chance sich auszubreiten.“

Rasenunkräuter im Überblick

„Ist das eine Blume, oder ist das Unkraut?“ – Die Antwort auf diese Frage liegt oft im Auge des Betrachters. Ein Unkraut ist nur dann ein UN-Kraut, wenn es an einem bestimmten Ort UN-erwünscht ist. Für viele Gartenfreunde sind folgende Pflanzen Unkraut im Rasen:

  •         Klee
  •         Löwenzahn
  •         Butterblume
  •         Einjähriges Rispengras

Klee

Klee sieht wie ein zartes Pflänzchen aus, ist aber verdammt hartnäckig. Kalte Winter machen das Unkraut im Rasen jedenfalls bestimmt nicht nieder. Verursacht wird Kleebefall hauptsächlich durch Stickstoffmangel im Boden. Gegen Klee musst du daher nicht direkt kämpfen. Es reicht, wenn du einen stickstoffhaltigen Dünger verwendest. Der Klee zieht dann von allein wieder ab und du hast weniger Unkraut im Rasen.

Löwenzahn

An der gelben Scheinblüte erkennst du Löwenzahn sofort. Sobald du sie sehen kannst, solltest du dich schleunigst ans Unkrautjäten machen. Denn wenn Löwenzahn sich in eine Pusteblume verwandelt und der Wind die Samen über deinen Rasen verteilt, kannst du dich auf eine Invasion gefasst machen. Danach hast du zwar nicht den Krieg, aber zumindest eine Schlacht verloren. Entferne Löwenzahn in deinem Rasen also vor der echten Blüte. Achte darauf, dass du die komplette Pflanze, samt Wurzeln und Blattwerk, erwischst. Wenn du keinen Löwenzahn in deinem Rasen sehen möchtest, kannst du schon bei der Aussaat zu einer Rasenart mit grober Struktur wie Sport- und Spielrasen greifen.

Butterblume

Rein optisch gesehen ist die Butterblume für dich vielleicht kein Unkraut, doch sie verdrängt die Rasengräser. In feuchten Böden verbreitet sich der kriechende Hahnenfuß – wie die Butterblume auch genannt wird – rasant. Deshalb ist eine schnelle Unkrautbeseitigung angesagt, vorausgesetzt du möchtest deinen Rasen nicht gegen eine Butterblumenwiese tauschen. Du kannst den kriechenden Hahnenfuß leicht von Hand entfernen. Nimm dazu eine Gartenhacke und ziehe die „Blume“ heraus.

Einjähriges Rispengras

Mit seiner hellgrünen Farbe wirkt Einjähriges Rispengras leicht radioaktiv und ist nicht sonderlich schön anzuschauen. Wenn du den Wuchs nicht in Schach hältst, wächst das Gras in jeder Ecke und hinterlässt nach dem nächsten Winter überall kahle Stellen. Einjähriges Rispengras entfernst du am besten per Hand, um den Rest deines Rasens nicht unnötig zu beschädigen. Sobald du das Unkraut im Rasen entfernt hast, kannst du dich der Pflege widmen. Die richtige Pflege stärkt dein Grün und verhindert, dass sich Unkraut im Rasen breitmacht.

Unkraut im Rasen effektiv bekämpfen

Im Kampf gegen das Unkraut im Rasen stehen dir zwei Waffen zur Verfügung. Du kannst dich für eine Entscheiden oder beide in Kombination einsetzen.

  1. Deine Hände: Mit deinen Händen kannst du viel Unkraut entfernen, ohne erwünschte Gräser zu beschädigen. Du hast auch die Möglichkeit präzise Gartenwerkzeuge zur Hilfe nehmen und Unkraut direkt mit den Wurzeln zu entfernen. Wenn du ergonomische Werkzeuge benutzt, musst du dich nicht einmal bücken.
  2. Pestizide: Hole dir einen Unkrautvernichter, der deinen Rasen nicht um die Ecke bringt. Zum Verteilen kannst du ein Drucksprühgerät verwenden. Vergiss nicht, die Anleitung sorgfältig durchzulesen und entsprechende Pflanzenschutzkleidung zu tragen.

Hartnäckiges Unkraut im Rasen entfernen

Wenn du den Kampf gegen das Unkraut im Rasen nicht im Alleingang gewinnst, kannst du dir Verstärkung holen. Bestimmte Chemikalien, die stark gegen Unkraut wirken, dürfen nur von Fachmännern verwendet werden. Kommt dein Unkraut trotz konsequenter Maßnahmen immer wieder zurück, kann ein Garten-Agent mit der Lizenz zum Unkrautvernichten helfen.

Unkraut im Rasen gezielt vorbeugen

Hast du deinen Rasen schon genauer betrachtet, um zu bestimmen, welche Unkräuter dort wachsen? Dann musst du nur noch die entsprechenden Maßnahmen ergreifen und dafür sorgen, dass dein Rasen auch in Zukunft schön unkrautfrei bleibt. Wir haben ein paar Tipps für dich, wie du Unkraut im Rasen vorbeugst.

Die beste Taktik gegen Rasenunkräuter

  • Mähe deinen Rasen regelmäßig und achte darauf, dass die Halme nicht zu kurz abgeschnitten werden. Behalte mindestens 3 Zentimeter Höhe bei Zierrasen und 4 Zentimeter bei Schatten- sowie Sport- und Spielrasen.
  • Sorge für ein dichtes Wachstum deines Rasens, indem du kahle Stellen nachsäst. So kann sich Unkraut im Rasen nicht ausbreiten.
  • Wie alle Pflanzen benötigen auch die Wurzeln deines Rasens Sauerstoff. Vertikutiere deinen Rasen deshalb mindestens einmal im Jahr.
  • Dein Rasen zieht seine Nahrung aus dem Boden. Doch der Vorrat an Nährstoffen ist begrenzt. Deshalb solltest du deinen Rasen drei- bis viermal im Jahr düngen, wenn du nicht mulchst.

Möchtest du jetzt loslegen oder brauchst du mehr Infos?

Deine (neuen) Kenntnisse über Unkraut im Rasen und Unkrautjäten werden dir in Zukunft hoffentlich einen noch schöneren Rasen bescheren. Wenn du noch mehr Wissen willst, helfen wir dir gerne weiter.

Ob bei Fragen zum Artikel oder anderen Anliegen, die mehr oder weniger mit dem perfekten Rasen zusammenhängen –, melde dich einfach bei uns!

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Wie viel Rasensamen pro m² brauche ich?

Rasensamen pro m² richtig berechnen

Der wichtigste Faktor bei der Berechnung der Rasensamen pro m² ist die Größe der zukünftigen Rasenfläche. Die kannst du ganz gemütlich schätzen oder super präzise ausmessen. Ich selbst fühle mich mit Schätzwerten sehr wohl. Für den Fall, dass du es genauer magst, habe ich eine kleine Erinnerungsstütze zur Flächenberechnung für dich.

Quadrat: Seitenlänge x 2

Bei einer quadratischen Rasenfläche musst du nur eine Seite ausmessen und den Wert dann mal zwei nehmen.

Rechteck: Länge x Breite

Miss die Länge und Breite aus und multipliziere dann beide Werte miteinander.

Dreieck: Länge x Höhe / 2

Wenn dein Garten eine eher dreieckige Form hat, misst du die längste Seite und die Höhe aus. Anschließend multiplizierst du beide Werte miteinander und teils das Ergebnis dann durch 2.

Kreis: Radius² x π

Um die Fläche zu berechnen, nimmst du den Radius hoch zwei und dann mal Pi. Mit einem ordentlichen Taschenrechner kannst du einfach auf Pi klicken. Ansonsten tippst du 3,14 ein.

Andere Formen

Auch in Flächen, die auf den ersten Blick wild und unförmig erscheinen, stecken eventuell ein paar Rechtecke, Dreiecke oder Kreise. Du kannst die Fläche in entsprechende Bereiche unterteilen, die Fläche ausrechnen und dann alle Abschnitte addieren. So lassen sich auch Sonderformen berechnen.

Rasendoktor Louis rät:

„Google Earth kann dir auch bei der Berechnung helfen. Sieh dir das Grundstück einfach über die Karte an und zieh den Maßstab zurate.“

Qualitäts-Rasensamen vs. Billigsamen

Sobald du die Fläche berechnet hast, bist du schon einen Schritt weiter. Jetzt fragt sich nur noch, was du für Rasensamen gekauft hast oder kaufen möchtest. Mit MOOWY Qualitäts-Rasensamen brauchst du 17 g zur Nachsaat und 34 g zum Ansäen. Mit günstigeren Saatmischungen sind wahrscheinlich wahrscheinlich 25 bzw. 50 g pro m² nötig. Jetzt kannst du deinen Bedarf ausrechnen oder in der Tabelle nachschauen. Ich habe das Ganze schon mal für dich ausgerechnet. Gern geschehen.

Nachsaat – Rasensamen pro m² Tabelle

RasenflächeMOOWY RasensamenOminöse Billig-Mischung
25425 g625 g
50850 g1,3 kg
751,3 kg1,9 kg
1001,7 kg2,5 kg
1252,2 kg3,2 kg
1502,6 kg3,8 kg
1753 kg4,4 kg
2003,4 kg5 kg
2253,9 kg5,7 kg
2504,5 kg6,3 kg

Neuanlage – Rasensamen pro m² Tabelle

RasenflächeMOOWY RasensamenOminöse Billig-Mischung
25850 g1,3 kg
501,7 kg2,5 kg
752,6 kg1,9 kg
1003,4 kg5 kg
1254,3 kg6,3 kg
1505,1 kg7,5 kg
1756 kg8,8 kg
2006,8 kg10 kg
2257,7 kg11,3 kg
8,5 kg12,5 kg

Rasendoktor Louis rät:

„Wir übernehmen die Rechenaufgaben immer, wenn du bei uns einkaufst. Gib im Produktfenster einfach Rasenfläche und Verwendungszweck ein und wir zeigen dir die benötigte Menge an.“

Rasensamen richtig ausbringen

Sobald du die richtige Menge Rasensamen pro m² besorgt hast, kannst du dich an die Aussaat machen. Die Rasensamen kannst du per Hand ausbringen, mit einem Handstreuer oder Streuwagen. Damit alles ideal verteilt wird, gehst du am besten einmal längs und einmal quer über die Fläche.

rasensamen ausbringen

Perfekte Bedingungen für die Rasensaat

Folgende Punkte solltest du außerdem beachten:

  • Die Bodentemperatur sollte mindestens 10 Grad betragen.
  • Geeignete Jahreszeiten sind Frühling und Herbst.
  • Der Boden sollte feucht und das Wetter nicht zu sonnig sein.
  • Bewässere die Samen nach der Aussaat und halte den Boden über die nächsten Wochen feucht.
  • Vermeide Überwässerung. Besser mehrmals ein bisschen Wässern als einmal zu viel.

Eine etwas detailliertere Anleitung findest du in diesem Artikel.

Möchtest du jetzt loslegen oder brauchst du mehr Infos?

Jetzt bist du hoffentlich fit für die Aussaat. Wenn du weitere Informationen zum Thema brauchst, helfen wir dir gerne.
Ob bei Fragen zum Artikel oder anderen Anliegen, die mehr oder weniger mit dem perfekten Rasen zusammenhängen – melde dich einfach bei uns!

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Danke für deine Aufmerksamkeit und frohes Schaffen!