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Du mähst falsch! – Die 7 größten Fehler beim Rasenmähen

1. Du mähst mit einem unscharfen Messer Ein stumpfes Messer kann einigen Schaden beim Rasenmähen anrichten. Anstatt die Grashalme gerade abzutrennen, zerrupft die unscharfe Klinge deinen Rasen und verletzt so das Gras. Eine unsaubere Schnittkante braucht länger, um sich zu erholen. Rasenkrankheiten haben so ein Leichtes, die Halme zu befallen. Dann bilden sich schnell braune Flecken oder […]

4 MIN 24 Sep
letzte Aktualisierung: 30 Sep 2022
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1. Du mähst mit einem unscharfen Messer

Ein stumpfes Messer kann einigen Schaden beim Rasenmähen anrichten. Anstatt die Grashalme gerade abzutrennen, zerrupft die unscharfe Klinge deinen Rasen und verletzt so das Gras. Eine unsaubere Schnittkante braucht länger, um sich zu erholen. Rasenkrankheiten haben so ein Leichtes, die Halme zu befallen. Dann bilden sich schnell braune Flecken oder sogar kahle Stellen, die dein Rasen dann wieder reparieren muss.

Inhaltsverzeichnis:
  • 1. Du mähst mit einem unscharfen Messer
  • 2. Du mähst zu kurz
  • 3. Du mähst zu oft oder zu selten
  • 4. Du mähst deinen Rasen nass oder bei Hitze
  • 5. Du mähst zu früh nach der Aussaat
  • 6. Du mähst zu früh nach dem Düngen
  • 7. Du lässt den Rasenschnitt liegen

Rasendoktor Louis rät:

„Schärfe dein Rasenmäher-Messer nach etwas 15-mal Rasenmähen. Bei vielen Gartencentern kostet das Schärfen 10 bis 20 €.“

2. Du mähst zu kurz

Wenn dir Rasenmähen keinen Spaß macht, ist die Verlockung groß, deinen Rasen einfach kürzer zu schneiden. Denn kurzes Gras braucht länger zum Wachsen und muss deswegen seltener gemäht werden, richtig? Das ist nicht nur falsch, sondern auch gefährlich. Schneidest du deinen Rasen zu kurz, trocknet er schneller aus. Besonders an heißen und regenarmen Tagen kann sich dein Rasen so schlechter erholen. Dann ist er sehr anfällig für Krankheiten.

Rasendoktor Louis rät:

„Mähe nie mehr als ein Drittel der Länge weg. Ideal ist eine Wuchshöhe von 3,5 bis 5 Zentimetern. So machen es die Profis.“

3. Du mähst zu oft oder zu selten

Mähst du deinen Rasen zu oft, läufst du Gefahr, ihn zu kurz zu schneiden und dadurch zu schwächen (siehe Fehler 2). Ebenfalls ist die Regenerationszeit bei zu häufigem Mähen zu kurz. Dein Grün macht das auf Dauer nicht mit. Doch auch ein zu hoher Rasen ist nicht gesund. Wachsen die Grashalme länger als acht Zentimeter, können sie schnell abbrechen. Lange Halme lassen außerdem weniger Sonnenlicht an den unteren Teil der Grashalme. Dadurch staut sich Feuchtigkeit und bietet eine perfekte Grundlage für Moos und Unkraut.

Rasendoktor Louis rät:

„Halte deinen Rasen schön und gesund, indem du ihn ein- bis zweimal pro Woche mähst. Dabei sollte die Bodentemperatur mindestens 10 Grad betragen. Rasenmähen im Winter oder bei Frost ist auf jeden Fall zu vermeiden.“

4. Du mähst deinen Rasen nass oder bei Hitze

Vor dem Rasenmähen solltest du stets einen Blick aufs Wetter und den Zustand des Grases werfen. Denn Rasenmähen bei Hitze ist keine gute Idee. Der Rasen ist möglicherweise bereits zu trocken und wird sich nur schlecht erholen. Nass sollte er ebenfalls nicht sein, denn Feuchtigkeit beschwert die Halme. Stehen sie nicht aufrecht, werden sie falsch abgeschnitten und schneller von Krankheiten befallen.

Rasendoktor Louis rät:

„Ist dein Rasen nass, verlegst du das Rasenmähen entweder auf den Abend oder den nächsten Tag. Generell ist es nicht ratsam, morgens zu mähen, da die Halme noch feucht vom Tau sind. Mähe am späten Nachmittag oder abends. Bewässere deinen Rasen zudem regelmäßig, damit er Hitze besser übersteht.“

5. Du mähst zu früh nach der Aussaat

Junges Gras braucht Zeit, zu starken und gesunden Halmen heranzuwachsen. Auch die Wurzeln sollten sich zunächst ausbreiten und in der Erde festigen können, bevor die Halme zum ersten Mal getrimmt werden. Deswegen ist es wichtig, deinen Rasen bis zu drei Wochen nach der Keimung weder zu betreten noch zu mähen. Erst dann kannst du mit dem Rasenmähen anfangen.

Rasendoktor Louis rät:

„Mähe dann alle drei bis fünf Tage, um das Wachstum zu unterstützen und eine dichte Grasnarbe zu erhalten. Danach reicht es je nach Jahreszeit, ein- bis zweimal wöchentlich zu mähen.“

6. Du mähst zu früh nach dem Düngen

Dünger braucht Zeit, um vom Boden aufgenommen und über die Wurzeln in die Grashalme weitergeleitet zu werden. Am schnellsten geht das, wenn du deinem Rasen nach dem Düngen eine kleine Dusche verpasst. Warte mit dem Rasenmähen für etwa eine Woche, damit sich das Gras stärken und vor dem kommenden Mähen besser erholen kann. Idealerweise wurde dein Rasen in der Zwischenzeit zweimal bewässert.

Rasendoktor Louis rät:

„Überprüfe vorm Rasenmähen, ob du noch Düngergranulat auf deinem Rasen entdeckst. Falls ja, noch mal bewässern und ein paar Tage warten.“

7. Du lässt den Rasenschnitt liegen

Mähst du mit einem normalen Rasenmäher ohne Auffangsack? Dann ist es wichtig, das abgeschnittene Gras nach dem Rasenmähen aufzusammeln. Ansonsten legt sich der Rasenschnitt wie ein Teppich auf dein Gras. Dadurch können weder Luft noch Licht zirkulieren. Feuchtigkeit sammelt sich und zieht Moos und Unkraut an.

rasenmaehen fehler

Rasendoktor Louis rät:

„Wenn du deinen Rasenschnitt als natürlichen Dünger verwenden möchtest, kannst du dir einen Mulchmäher zulegen. Dieser häckselt die abgetrennten Halme klein und verteilt sie gleichmäßig auf deinem Rasen. Vertikutieren und Lüften nicht vergessen!“

Das sind die wichtigsten Fehler, die du beim Rasenmähen vermeiden solltest. Nun kann nichts mehr schiefgehen! MOOWY wünscht dir gutes Gelingen.

Du willst mehr übers Thema Rasenpflege erfahren? Stöbere dich durch meine Tipps und Tricks.

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