Kindersicherer Garten zum Spielen, Toben und Wohlfühlen

Im Garten warten jede Menge Abenteuer für alle, die genug Fantasie haben. Kinder begeben sich täglich mit einem dicken Grinsen im Gesicht in Gefahr. Zumindest den Garten können wir für die kleinen Draufgänger ein bisschen sicherer gestalten. Auch wenn das mit viel bis sehr viel Aufwand verbunden ist. Kindersicherheit ist kein Zuckerschlecken, doch es lohnt […]

5 MIN 13 Mai
letzte Aktualisierung: 13 Mai 2022
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Im Garten warten jede Menge Abenteuer für alle, die genug Fantasie haben. Kinder begeben sich täglich mit einem dicken Grinsen im Gesicht in Gefahr. Zumindest den Garten können wir für die kleinen Draufgänger ein bisschen sicherer gestalten. Auch wenn das mit viel bis sehr viel Aufwand verbunden ist. Kindersicherheit ist kein Zuckerschlecken, doch es lohnt sich, einen kindersichereren Garten zu gestalten.

Wobei „kindersicher“ wahrscheinlich doch etwas zu weit greift. Wirklich sicher sind sie nie. Neugierde gepaart mit Einfallsreichtum und einem unermüdlichen Hunger für Abenteuer sind eine riskante Mischung. Kinder halten Eltern, Großeltern, (Paten-)Onkels und Tanten auf Trab – kindersicherer Garten hin oder her.

Wasserstellen absichern

Ob Teich, Regentonne oder große Pfütze, selbst Gewässer, die nur wenige Zentimeter tief sind, können Kleinkindern gefährlich werden. Wasserquellen solltest du deshalb absichern, wenn Kinder in der Nähe spielen. Begehe den Garten und notiere die alle Wasserstellen. Generell gibt es vier Möglichkeiten: abdecken, temporär einzäunen, permanent einzäunen oder entfernen.

Die Abdeckungen müssen trittsicher sein, damit die Kleinen auf Entdeckungstour nicht durchrutschen. Mobile Zäune eignen sich vor allem für kleine Kinder, die noch nicht drüberklettern können oder wollen. Steckzäune sind besonders gut, um Teiche einzuzäunen. Sollte es zum Stil deines Gartens passen, ist auch eine kleine Mauer mit Eingangspforte zum Teich eine Option. Die Entfernung der Wasserstellen ist auch möglich. Du könntest den Teich zum Beispiel zu einem Sandkasten umfunktionieren, bis die Kinder groß genug sind. Wasser raus, Sand rein und Sorgen reduziert.

Giftige Pflanzen beseitigen oder unschädlich machen

Kinder in einem gewissen Alter stecken alles in den Mund – das weißt du bestimmt auch. Blumen sind diesbezüglich sehr interessant. Sie sehen hübsch aus und schreien förmlich danach, probiert zu werden. Auch Bäume und Gehölze sowie deren Beeren können Vergiftungen auslösen. Nicht nur, wenn sie im Mund landen, oft reicht schon eine Berührung der giftigen Teile aus, um Symptome hervorzurufen. Die Uni-Bonn hat eine umfangreiche Liste der Giftpflanzen publiziert. Dort sind auch die passenden Erste-Hilfe-Maßnahmen gelistet. Eine kleine Auswahl giftiger Gartenpflanzen habe ich hier für dich:

BildNameWas ist giftig?Wie giftig?
 EIbe, größtenteils giftigEibeNadeln und Samensehr giftig
 Rosenlorbeer ist nicht kindersicherRosenlorbeeralle Pflanzenteilegiftig
 Kellerhals ist nicht kindersicherKellerhalsalle Pflanzenteile außer Fruchtfleischsehr giftig
Blauer Eisenhut ist nicht kindersicher Blauer Eisenhutalle Pflanzenteilesehr giftig
 Goldregen ist nicht kindersicherGoldregenalle Pflanzenteilesehr giftig
 Roter Spindelstrauch, nicht kindersicherSpindelstrauchalle Pflanzenteilegiftig
 Tollkirsche, nicht kindersicherTollkirschealle Pflanzenteilesehr giftig
Kleine Übersicht giftiger, nicht kindersicherer Pflanzen

Bei Verdacht auf Vergiftungen kannst du jederzeit den Giftnotruf kontaktieren. Such dir aus der Liste vom Bundesamt für Verbraucherschutz die Rufnummer für dein Bundesland raus und häng sie an die Kühlschranktür. Was du mit den giftigen Pflanzen in deinem Garten machst, ist dir überlassen. Du kannst sie entsorgen oder mit anderen Methoden sicherstellen, dass die Kinder nicht in Kontakt mit den Pflanzenteilen kommen.

Gartenwerkzeuge und Gartengeräte wegstellen

Stehen deine Gartenwerkzeuge und -geräte bei dir manchmal einfach im Garten rum? Dann könnten Kinder einen Weg finden, sich damit zu verletzen. Achte darauf, dass alle Geräte außerhalb der Reichweite von Kindern bleiben. Idealerweise in einem abgeschlossenen Schuppen oder in der Garage. Praktisch sind auch große Kisten, die du verschließen kannst.

Verwende kindersicheren Dünger

Welche Dünger und Pflanzenschutzmittel kommen bei dir im Garten zum Einsatz? Wenn Kinder im Rasen herumtollen sind verträgliche Produkte unerlässlich. Du kannst getrost zu natürlichen Hausmitteln greifen oder auf Dünger setzen, die für kleine Menschen und Tiere unbedenklich sind, MOOWY Dünger zum Beispiel.

Schutz vor der großen Feuerkugel

Die wahrscheinlich am meisten unterschätzte Gefahr im Garten: die Sonne. Sie verbrennt die Haut und verursacht Krebs. Dort, wo die Kleinen am meisten und am liebsten spielen, ist deshalb Schatten gefragt. Wenn du es grün magst, kannst du gezielt ungiftige Bäume und Hecken pflanzen. Auch ein Sonnenschirm oder Sichtschutzzaun kann die Sonne davon abhalten, die Kleinen zu verbrennen. Sonnencremes, Hüte und T-Shirts, die zumindest die Schultern bedecken, bieten ebenfalls etwas Schutz vor der großen Feuerkugel.

Stolperfallen und lose Schrauben beseitigen

Kleinkinder sind nicht sonderlich sicher auf den Beinen. Glücklicherweise sind sie so weich und leicht, dass sie sich nicht viel Schaden zufügen, wenn sie fallen. Drauf anlegen sollten wir es trotzdem nicht. Beseitige also Stolperfallen im Garten. Dazu zählen unebene Terrassensteine, Pflastersteine mit viel Unkraut dazwischen, Baumwurzeln, Maulwurfshügel und alle Stöckchen und Steinchen in deinem Rasen.

Kleiner Tipp: Du kannst auch die Kinder dazu animieren, besagte Stöckchen und Steinchen selbst aus dem Rasen zu fischen. Das ist eine interessante Aktivität für Kleinkinder und dürfte auch kein großes Ding sein, wenn sie etwas älter sind. Auch lose Schrauben in Gartenmöbeln und Kinderspielzeug wie Schaukeln sind eine Gefahrenquelle, also mach dich auf die Suche und beseitige Problemzonen.

Kletteretikette für die Kleinen

Dürfen die Kinder in deinem Garten auf die Bäume klettern? Wenn ja, ist es sinnvoll, eine Kletteretikette zu etablieren. Nicht alle Bäume sind „klettersicher“. Ihr könnt euch gemeinsam anschauen, welche Äste stark genug sind und sich zum Erklimmen eignen. Auch die Kleidung spielt beim Klettern eine Rolle. Kapuzenjacken und weite Pullover können im Gehölz hängen bleiben und Probleme (im schlimmsten Fall Strangulation) verursachen. Festes Schuhwerk ist ebenfalls wichtig. Idealerweise sollten die Kinder sich vor der Kletterrunde bei einem Erwachsenen melden, damit dieser die Situation im Auge behält.

Alles gesichert?

Ich denke, die wichtigsten Punkte haben wir abgehandelt. Oder fällt dir noch was ein? Dann hinterlasse ein Kommentar und unterstütze andere Gartenfreunde dabei, ein kindersicheres Umfeld zu schaffen.

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