Vermehrt sich Rasen von selbst?

Was für die einen ein Hobby ist, ist für die anderen notwendige Arbeit beim Halten eines Hauses: das Anlegen und Pflegen des Rasens. Hobbygärtner freuen sich darauf, ihr private Grünoase gedeihen zu sehen. Wenn du, anstatt Rasensamen zu verteilen, jedoch lieber die Füße hochlegst, hast du dich sicher schon gefragt: Vermehrt sich Rasen von selbst? […]

5 MIN 25 Jan
letzte Aktualisierung: 30 Jun 2023
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Was für die einen ein Hobby ist, ist für die anderen notwendige Arbeit beim Halten eines Hauses: das Anlegen und Pflegen des Rasens. Hobbygärtner freuen sich darauf, ihr private Grünoase gedeihen zu sehen. Wenn du, anstatt Rasensamen zu verteilen, jedoch lieber die Füße hochlegst, hast du dich sicher schon gefragt: Vermehrt sich Rasen von selbst? Diese Frage beantworte ich dir in diesem Artikel. Ich gehe ebenfalls auf den Unterschied zwischen einem Rasen und einer Wiese ein. Wie du Rasen schnell selbst anlegst erkläre ich dir zum Schluss in meiner erprobten Schritt-für-Schritt-Anleitung. Los geht’s.

Wie breitet sich Rasen aus?

Rasen ist nichts anderes als eine Mischung aus kurz gestutzten Gräsern. Je nach Wunschrasen werden verschiedene Arten verwendet. Die meisten dieser Gräser pflanzen sich ähnlich fort: Blüten werden über den Wind bestäubt, bilden Samen und verteilen diese lokal. Dazu wird eine Wuchshöhe von etwa 20 Zentimetern benötigt. Da Rasen meist auf drei bis sechs Zentimeter herunter gemäht wird, kommt er jedoch nicht zum Blühen und Samenbilden. Einige Gräser vermehren sich zusätzlich vegetativ durch Ausläufer; in Deutschland und Mitteleuropa werden dieses Arten jedoch nur selten angepflanzt.

Hohes Gras mit Ehrlen
Rasen wächst ganz schön hoch, wenn er nicht gemäht wird. Die Samen befinden sich in den Ähren.
Bildnachweis: Lex Melony/Unsplash


Vermehrt sich Rasen also von selbst? Sicher, die Wurzeln strecken sich etwas aus und auch die Grasnarbe wird breiter. Bei einer größeren Fläche ist dieser Wuchs jedoch wie ein Tropfen auf den heißen Stein. Und da du sicher keine kniehohen Gräser in deinem Garten stehen haben und auf deren Blüten warten möchtest, ist die Antwort: Nein.

Rasen oder Wiese – Was ist der Unterschied?

Umgangssprachlich wird Rasen oft Wiese genannt. In meiner Kindheit wurden wir zum Spielen auf die Wiese geschickt, obwohl es sich um den Rasen im Garten handelte. Wo ist also der Unterschied? Ein Rasen ist eine Grünfläche aus gestutzten Gräsern, die von Menschenhand angelegt wurde. Das ebenmäßige Grün ziert Häuser, Parks und Innenstädte. Blumen und andere Zierpflanzen werden in eigens vorgesehene Beete gesetzt, die neben oder inmitten eines Rasens liegen. Diese Pflanzen beeinträchtigen den Rasenwuchs daher nicht. Ergo, ein Rasen wird vom Menschen angelegt und so gepflegt, dass er keine weiteren Gewächse vorzeigt.


Bei einer Wiese ist das schon eine andere Sache. Während der ideale Rasen ein einheitliches Grün ohne ein einziges Farbtüpfelchen ist, ist eine Wiese ein bunter Augenschmaus. Blumen, Heilpflanzen, Klee, Moos und anderes Gewächs vermehren sich munter und ungehindert und bietet den idealen Lebensraum für verschiedene Insekten und Tiere. Eine Wiese wächst in ihrem eigenen kleinen Ökosystem auch ohne Zutun von Menschen. Alle Pflanzen kümmern sich um ihre eigene Fortpflanzung, Tiere fressen oberflächlich abgestorbenes Material und graben den Boden um. Wind und Sonne liefern ebenfalls ihren Beitrag. So gedeihen viele Wiesen zu prachtvollen und vielfältigen Flächen. Kühe und anderes Zuchtvieh grasen dort und freuen sich über die verschiedenen Leckereien aus Blumen und Kräutern. Wiesen werden daher, wie auch Felder, in der Landwirtschaft genutzt und angelegt. Wenn du Glück hast, findest du in einem Wald eine schöne Lichtung, die von einem bunten Wiesenteppich geziert wird.

Bunte Wiese mit Blumen und Gräsern
Auf einer bunten Wiese wachsen vierlerlei Pflanzen. Ein schöner Anblick beim Spaziergang.
Bildnachweis: Shutterstock

Von der kahlen Stelle zum Unkrautteppich

Kommen wir also wieder auf die Frage zurück: Vermehrt sich Rasen von selbst? Grüner und blumenfreier Rasen breitet sich nur aus, wenn Gräser ihre Samen verteilen. Dazu müssen sie jedoch mindesten 20 Zentimeter lang wachsen. Bis es soweit ist, hat Unkraut längst kahle Stellen übernommen. Zusätzlich ist Unkraut ziemlich hartnäckig und kann tiefe Wurzelausläufer bilden. Gepaart mit Pilzen und anderem ungewolltem Grün winkt zusätzlich eine komplette Erneuerung des Grundes, wenn du kahle Stellen zu lange außer Acht lässt. Die Wahrscheinlichkeit, einen natürlichen Rasen wachsen zu lassen, ist also unwahrscheinlich und unpraktisch.


Rasen selbst nachsäen

Wenn du einen dichten, grünen und unkrautfreien Rasen möchtest, ist es besser, selbst Hand anzulegen. Mit unseren Rasensamen hast du im Nu einen gesunden und kräftigen Rasen. Auch kahle Stellen füllst du mit unseren schnellwachsenden Rasensamen rasch auf. Unsere hochwertige Mischung besteht zu 80 % aus Deutschem Weidelgras und zu 20 % aus Gewöhnlichem Rot-Schwingel. Deutsches Weidelgras keimt bereits in 7 bis 14 Tagen. So hast du schnell eine grüne Wiese zu bestaunen. Das sind meine Schritte zum fixen Rasenwunder:

Große Rasenfläche
Nichts außer kurz geschnittenes Gras, genau so sieht ein Bilderbuchrasen aus.
Bildnachweis: Shutterstock
  • Achte darauf, dass die Bodentemperatur mindestens 10 Grad beträgt, sonst bleibt die Keimung aus.
  • Feuchte den Boden vorm Aussäen an, falls er trocken ist. So haften die Samen besser an der Erde.
  • Entferne Laub, Heu und anderes abgestorbenes Material mit einem Rechen und begradige den Boden, falls notwendig.
  • Berechne die benötigte Menge an Rasensamen und teile sie in zwei Hälften auf. Bringe die erste Hälfte längs und die zweite Hälfte quer aus. Achte auf eine gleichmäßige Aussaat; das geht am besten mit einem Handstreuer.
  • Drücke die Samen mit einer Walze an, damit sie in direktem Bodenkontakt sind. Ansonsten können sie nicht keimen.
  • Bewässere die Samen anschließend leicht und halte sie zwei Wochen lang feucht. Idealerweise sprenkelst du sie viermal täglich.
  • Lass die Samen in Ruhe sprießen. Betritt den Rasen erst wieder zum ersten Mähen.
  • Sobald dein junger Rasen ausgewachsen ist, kannst du ihn mit deinem vorhandenen Rasen ganz einfach mitpflegen, sprich: mähen, bewässern, düngen, lüften und vertikutieren.

Abschließend ein paar FAQ

Vermehrt sich Rasen von selbst?

Jein. Rasen breitet sich von selbst aus, aber nur wenn die Gräser lang genug wachsen, um ihre Samen abzuwerfen. In einem Garten ist das nicht nur unschön, sondern auch unpraktisch. Besser selbst säen.

Wächst Unkraut schneller als Rasen?

Unkraut wächst nicht nur schneller als Rasen, sondern nimmt ihm auch den nötigen Platz zum Wachsen. Deswegen ist es wichtig, alle Arten von Klee, Moos, Pilzen und anderem ungewollten Grün direkt zu entfernen.


Wie unterscheidet man Rasen von einer Wiese?

Ein Rasen ist eine vom Menschen angelegte Grünfläche aus gestutzten Gräsern. Auf einer Wiese befinden sich zusätzlich Blumen, Heilpflanzen, Moos und Klee. Wiesen werden meist in der Landwirtschaft genutzt.

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    4. D. Rasen erneuern
    5. E. Rasen neu anlegen
    6. F. Moos vernichten
  • Für welche Saison suchst du nach dem passenden Produkt?
    1. A. Frühling
    2. B. Sommer
    3. C. Herbst
    4. D. Winter
  • Wie würdest du deinen Rasen aktuell beschreiben?
    1. A. Mein Garten liegt im Schatten.
    2. B. Mein Rasen wird viel benutzt (z. B. durch spielende Kinder und Haustiere).
    3. C. Ich möchte einen Zierrasen.
    4. D. Ich möchte einen dichten und strapazierfähigen Rasen.
  • Wie viele kahle Stellen gibt es in deinem Rasen?
    1. A. Viele – mein Rasen sieht aus wie eine Wüste.
    2. B. Nur ein paar.
  • Wie möchtest du deinen Rasen erneuern?
    1. A. Ich möchte den gesamten Rasen umgraben.
    2. B. Ich möchte meinen Rasen nachsäen.
  • Was trifft auf deinen Rasen am meisten zu?
    1. A. Mein Garten liegt im Schatten.
    2. B. Mein Rasen wird viel benutzt (z. B. durch spielende Kinder und Haustiere).
    3. C. Ich möchte einen Zierrasen.
    4. D. Ich möchte einen dichten und strapazierfähigen Rasen.
  • Wie viel Moos möchtest du vernichten?
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